Querverweise


  1. Bombardier Aerospace CRJ Series
  2. Bombardier Aerospace Q Series

Bombardier Aerospace


Bombardier Aerospace ist eine Abteilung des kanadischen Konzerns Bombardier. Das Unternehmen ist der weltweit drittgrößte Hersteller von kommerziell genutzten Flugzeugen und hat seinen Sitz im kanadischen Montréal in Quebec.

Geschichte
Bombardiers Abteilung Aerospace wurde 1986 mit der Übernahme des zu diesem Zeitpunkt staatlichen, bankrotten, Flugzeugherstellers Canadair gegründet. Dieser hatte seinen Hauptsitz in Montréal, welcher denn dann auch von Bombardier weitergenutzt wurde. Candair produzierte zu dieser Zeit bereits die Challenger business jets, sowie das Löschflugzeug CL-215.



Nach dem Bombardier Canadair unter neuem Namen wieder profitabel gemacht hat, nutzte es die nächsten Jahre dazu hauptsächlich durch Übernahmen zu wachsen. So kaufte Bombardier Aerospace 1989 die bankrotte nordirische Firma Short Brothers plc, gefolgt von der bankrotten Learjet Company 1990, sowie dem Boeing Tochterunternehmen de Havilland Canada im Jahr 1992. Von letzterer übernahm Bombardier u.A. die Serie Dash 8, welche weiterentwickelt wurde und unter nun als Q Serie vermarktet wird. Das Q steht für quiet - auf deutsch: leise.

Außerdem entwickelte Bombardier aus den Geschäftsreiseflugzeugen der Challenger Serie, neue Regionalverkehrsflugzeuge. Diese laufen unter der Bezeichnung "CRJ" (steht für Canadair Regional Jet).



Learjet setzte seine Arbeit fort und vermarktet seine weltberühmten Geschäftsreiseflugzeuge weiterhin unter dem Name Learjet.

Nach diesem Radikalenexpansionskurs generiert Bombardier Aerospace heute mehr als die Hälfte des Gesamtumsatztes des Mutterkonzerns und ist mit seinen zahlreichen angebotenen Flugzeugmustern der drittgrößte Anbieter von kommerziell genutztem Luftfahrzeuggerät - nach den wesentlich größeren Konkurrenten Airbus und Boeing.